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Meisterstück:
Höhenverstllbares Stehpult mit Multifunktionen

von
Markus Doden
52070 Aachen
Entwurfsbeschreibung:

Bevor ich mit der optischen Beschreibung meines Stückes beginne, möchte ich erwähnen, dass es mir wichtig war etwas zu entwerfen, was nicht nur zwangsweise einen Sinn erfüllen soll, sondern in sich und seinen Funktionen schlüssig und sinnvoll ist. Ich habe unnötige Profile vermieden um nicht vom Wesentlichen abzulenken.

Mein Entwurf ist ein Stehpult, welches höhenverstellbar ist, um sich der jeweiligen Körpergröße anpassen zu können. Dieses Stehpult verfügt über wie Fußrasten auf dem Sockel, auf denen man seine Fuße abstellen kann, um sich das Stehen zu erleichtern. Heutzutage arbeiten immer mehr Menschen im Stehen, um Rückenschäden vorzubeugen. Die ganzen Techniken und Dinge, die in das Stehpult eingebaut sind entstanden Schritt für Schritt und bauen aufeinander auf z.B. als Schreibfläche dient eine Milchglasplatte, um die Oberfläche MDF Platte vor Druckspuren, die durch das Schreiben mit einem Kugelschreiber entstehen können, zu schützen. Die Glasplatte kann von unter beleuchtet werden und ermöglicht so das Durchpausen von evtl. Skizzen.

  Höhenverstellbares Stehpult mit
  Multifunktion von Markus Doden

 

Nun zur Beschreibung:

Die Form des Sockels, als auch die des Tisches, entstanden aus der Form eines Dreipasses. Die Platten sind aus 25 mm MDF, das durchgefärbt und lackiert ist. Die Zargen sind aus Multiplex und um einen Abschluss zu verdeutlichen, bildet ein 6 mm MDF Streifen das Ende. Auf dem Sockel befinden sich zwei Mussrasten um die Fuße hochzustellen. Der Sockel ist mit einem Fußpedal versehen, mit welchem man das Zahnrad in den Säulen frei geben und feststellen kann. Im Sockel an der langen Zargenseite ist ein Durchbruch für ein Kabel, welches in der Säule, die auf dem Sockel befestigt ist, nach oben zum Tisch läuft.

Bei diesem Stehpult gibt es zwei Säulen, die übereinander laufen und somit die Höhenverstellung ermöglichen. Die beiden Säulen sind aus Multiplex und auf Gehrung verleimt. um eventuelles Schwinden oder Quellen der Platten auffangen zu können, haben die Säulen zueinander 5 mm Luft und sind mit Rollen geführt. Die äußere Säule hat wie der Sockel auch einen MDF Streifen als Abschluss. Auf der inneren Säule sitzt ein Zahnrad, über welches eine Kette läuft, die auf der einen Seite an der äußeren Säule und im Innenraum an einem Gewicht befestigt ist. Das Gewicht soll das Höhenverstellen erleichtern. Ein konischer Metallklotz sorgt für die exakte Führung und vermeidet ein verdrehen des Tisches. Die äußere Säule ist fest mit dem Boden des Tisches verbunden.

Der Tisch mag ungewohnt groß erscheinen, jedoch ergab sich die Größe aus den benötigten Funktionen. Angefangen mit der Tischplatte. Diese ist aus 25 mm MDF in sie eingelassen ist eine 4 mm Milchglasplatte, die als Schreibfläche dient und da sie von unten beleuchtet werden kann, kann man sie auch gut zum Durchpausen benutzen. Links neben der Glasplatte ist eine Klappe unter der ein Fach für ein Notebook vorhanden ist. Für die Beleuchtung der Tastatur befindet sich seitlich eine Lampe. Um vernünftig schreiben zu können kann man ein Stück der Zarge entnehmen und seitlich unterbringen. Am Ende des Faches ist eine Kabelbuches eingelassen um das Kabel vom Computer in den Korpus weiter leiten zu können. Eine weitere Abdeckung ist im Boden eingelassen um im Störungsfall an die Kette oder an das Gewicht zu kommen. Die Klappe deckt , wenn sie aufgeklappt ist, die Glasplatte ab und bildet eine neue höher gelegene Schreibfläche, die mit Hilfe einer versenkten Lampe beleuchtet werden. kann.

Die versenkte Lampe kann man hervor holen, indem man auf die Fläche, unter der die Lampe sich befindet, drückt und anschließend sich hochzieht und mit einem Bajonettverschluss feststellt. Di benötigten Lichtschalter sind im Boden eingelassen. Im Korpus befinden sich Steckdosen für die Lampen und den Computer. Die Zargen sind mit einem 6 mm MDF Streifen abgeschlossen. Die Zarge an der langen Tischseite kann man entfernen um an die Steckdosen zu gelangen. ein Schubkasten ist unter der Glasplatte, der aber keinen Griff hat, um den Verlauf der Form nicht zu unterbrechen. Alle Kanten an diesem Stück sind leicht gebrochen. Um die Oberfläche zu schützen wird diese lackiert.

Ausstellung der
Drechsler und Holzbildhauer
bei der Freisprechungsfeier.

Kungeln verschönern das Schulhaus.
Jeder Besucher bemerkt gleich,
hier sind die Drechsler zu Hause

 

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© 2001 by Edi Bauer, Zwiesel